Freitag, 22.10.2010 - Samstag, 23.10.2010


Und schon wieder Nepal - es war schwer, Steffi von einer nochmaligen Reise in mein Lieblingsland zu überzeugen. So richtig ist es mir wohl auch nicht gelungen, aber immerhin hat sie mir zuliebe noch einmal zugestimmt. So konnte ich mir den seit langem gehegten Traum der Annapurna-Umrundung nun doch noch erfüllen.
So ging es nun abends mit ein paar kleinen Hindernissen (schönen Gruß an die Bahn, die es immer wieder schafft an Bahnhöfen mit schlechten Informationen die Reisenden zu verwirren - fast wären wir im falschen Zug gelandet) nach Frankfurt. Dort trafen wir unsere bayrischen Freunde Luise und Christian, deren erstes Nepal-Erlebnis nun folgen sollte.
Nach einer langen Nacht mit Umstieg in Abu Dhabi kamen wir dann im wohlbekannten Chaos von Kathmandu an. Wie immer stürzten sich direkt hilfsbereite Leute auf unser Gepäck um sich einige Doller oder Euro zu verdienen.
Die Jungs von Himatrek, bei denen wir erstmalig eine Reise gebucht hatten, standen schon zu Abholung bereit. Diesmal sollte es diese kleine Agentur sein, die uns das Individual-Erlebnis einer kleinen Gruppe versprochen hatte. Allen, die die grossen Gruppen von DAV Summit Club, Hauser oder ähnlichen auch satt haben, kann ich diese Alternative nur empfehlen. Durch die Vertretung in Deutschland wird alles im Vorfeld organisiert. Und rückblickend haben wir es mit Sicheheit nicht bereut.  (Für Infos schaut unter www.himatrek.de).

Vom Flughafen ging es durch das schon bekannte Chaos mitten hinein in den Moloch Kathmandu. Die Millionenstadt erschien mir noch verrückter als es früher schon war. Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren von 20 auf 29 Millionen Menschen gewachsen - und viele davon sind im Umfeld der Hauptstadt anzutreffen.

Direkt am Rande von Thamel lag unser Hotel - das Hotel Manang. In wenigen Schritten waren wir von dort im Treiben von Thamel. Vom Zimmer im 4. Stock bot sich ein toller Überblick über die Dächer bis hin zur Stupa von Swayambunath.
Ein erstes Abendessen in Thamel im noch bekannten Northfield-Cafe liess die alten Erinnerungen aufleben. Beim anschliessenden Absacker im Hotel, dessen nettes Ambiente noch zum Verweilen einlud, trafen wir noch die Macher von Himatrek - Klaus Töpfer, die sich mehrmals im Jahr hier aufhält, sowie Govinda, den Geschäftsführer. Nach einem kleinen Plausch fielen wir dann müde von der langen Reise in unsere (leider etwas harten) Betten.
 


Blick aus dem Hotelzimmer über Kathmandu


 
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