Montag, 25.10.2010

Ein frühes Frühstück, dann ging es um 6:25 Uhr los zum Busbahnhof. In einem typischen "local bus" - dem nepalesischen Überlandbus ging es die nächsten 7 Stunden in Richtung Westen. Zuerst war der Bus recht leer, so dass wir das Chaos auf den Strassen recht entspannt betrachten konnten. Langsam, sehr langsam ging es stadtauswärts. Der Strassenzustand wäre bei uns für einen geregelten Verkehr überhaupt nicht akzeptabel gewesen. Dicke Schlaglöcher wurden virtuos umfahren.
Nach und nach füllte sich der Bus. Platz gab es für unsere europäische Masse eher wenig, so dass meine Knie noch Tage später schmerzten.
Auch auf dem Dach fanden wie in Nepal üblich noch Leute Platz. Hinter Besisahar ging es auf einem besseren Feldweg dann tatsächlich noch weiter. Unser Fahrer schaffte es immer wieder, auch an den unmöglichsten Stellen den Bus sicher zu steuern. Auch die Aufnahme einer kompletten Grundschulklasse konnte die Kapazität des Busses nicht überschreiten.
Nach einer für uns abenteuerlichen Fahrt wurde dann endlich Khudi erreicht, der Ausgangspunkt für die Annapurnarunde. Schnell ging es noch über die erste schwankende Brücke nach Bhulbhule, wo wir in der ersten Lodge Quartier bezogen. Zu meinem Schrecken stellte ich fest, dass meine Handtücher in Kathmandu geblieben waren. So musste ich Steffis Reserve-Handtuch nehmen, was mich natürlich sehr wurmte. Die beste Packliste nützt nichts, wenn man die Augen nicht aufmacht.


 
Am Busbahnhof                                                                                                    Auf dem Weg nach Besisahar

                                           
                                                                                                                            Am Ziel in Khudi



 
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