Dienstag, 26.10.2010

Um 7:30 Uhr ein erstes Frühstück im Freien, dann ging es los. Das aus vergangenen Reisen verpönte Porridge schmeckte mir sogar. Dass es mich bis zum Pass begleiten sollte, konnte ich mir aber noch nicht vorstellen. Zuerst ging es auf schönem Weg mit wenig Steigung durch grüne Felder und Wiesen voran. Dann die erste Steigung bis nach Bahundada, wo Lunch vorgesehen war. Rasen, unser zweiter Porter hatte unübersehbare Probleme, so dass Dipendra zurückging, um ihn und das Gepäck zu holen. In der Zeit stärkten wir uns mit Nudelsuppe und Tibetean Bread.
Auf dem sehr schönen Weiterweg ging es nun erstmal wieder abwärts durch Terassenfelder. In einer Lodge kurz vor Syange war unser Ziel. Von Rasen wieder weit und breit keine Spur, so dass Dipendra wieder auf die Suche ging. Währenddessen genossen wir die Wärme, die mit zunehmender Höhe sicher nicht mehr lange währen würde. Nachdem teilweise sogar schon Wäsche gewaschen worden war, tauchten dann Dipendra und Rasen nach rund einer Stunde auf. Dass hier ein Frischling unterwegs war, der mit der Aufgabe überfordert war, war uns allen klar. Bei einem guten Abendessen im Freien besprachen wir dann das Programm der kommenden Tage. Dipendra war der Meinung, dass Rasen das in kürze schon packen würde, was wir eher skeptisch sahen.
Der wichtige Rat für die Höhe - Knoblauchsuppe und viel Trinken. Daran würden wir uns mit Sicherheit halten. Nach einer Runde Brandy von Christian ging es dann in die Schlafsäcke.
Christian unser Mann für die süssen Sachen hatte uns doch mit dem Brandy arg überrascht - sozusagen eine Wandlung vom Candyman zum Brandyman. ;-)

Tagesdaten:

Aufstieg: 680m
Abstieg: 350m



        Gewichtstest                                                                                                                    Start der Wanderung hinter Khudi

 
   In den Terassenfeldern                                                                                            Unser Team bei der Pause (v.l. Dipendra, Santalal und Rasen)

                                           
                                                Auf dem Weg nach Syange






 
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