Mittwoch, 27.10.2010

Und wieder startete ich den Tag mit einem Porridge. Und so langsam hatte ich mich auch an die nepalesischen Toiletten gewöhnt. Das Loch im Boden, das doch etwas Kraft in den Oberschenkeln, Zielvermögen und manchmal auch Überwindung kostet, ist für uns Europäer doch sehr ungewohnt. Aber wenn man die europäischen Toiletten in Nepal erlebt, sehnt man sich nach der Hygiene der Bodenlöcher zurück.
Gegen 8:30 Uhr ging es dann wieder los. Nach einem ebenen Stück ging es hinter Syange hinunter zum Fluß, der mal wieder überquert wurde. Hier stiessen wir wieder auf die Strassenpiste, deren Bau teilweise bis Manang schon fortgeschritten ist. Aber wenn man die Fortschritte und noch fehlenden Teile genauer betrachtet, dürfte es noch Jahre dauern, bis sich hier so etwas wie Verkehr ergibt.
Nach einigem Auf und Ab war mal wieder Warten an einer Lodge angesagt - Dipendra suchte mal wieder nach Rasen.
Nach einer weiteren Flußüberquerung trafen wir vermehrt auf Eselkarawanen. In diesen Höhenlagen sind Esel neben Menschen die besten Lastenträger. Yaks können nur in Lagen über 4.000m eingesetzt werden.
Wir gingen langsam durch ein faszinierendes Tal mit vielen Wasserfällen aufwärts. Dipendra blieb bei Rasen zurück. Im letzten Aufstieg holten wir Santalal, unseren anderen Träger ein. Mit ihm trafen wir dann zeitgleich gegen 16:30 Uhr in Tal, unserem Ziel ein. Da von Dipendra und Rasen noch nichts zu sehen war, gönnten wir uns einen Tee in einer sehr schönen Lodge. Nach längerer Wartezeit (fast eine 3/4 Stunde) kamen dann die beiden Vermissten.
Dipendra ging dann vorbei an vielen schönen Lodges und hielt bei einer Logde, die uns nun überhaupt nicht zusagte. Die Zimmer hatten zwar ein eigenes Bad, aber waren wohl schon länger nicht genutzt worden. Eines war sogar zu einem Lagerraum umfunktioniert worden. Nach kurzer Beratung intervenierten wir und baten um ein anderes Quartier, von denen wir ja viele gesehen hatten.
Wir wurde dann mit einer super sauberen Lodge belohnt, in der wir die einzigen Gäste waren.

Tagesdaten:

Aufstieg:  970m
Abstieg: 450 m

 
Im Tal des Marsyangadi                                                                                        Komische Touristen - ob die auch beissen?

 
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                                                                                                                            Der Ort Tal





 
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