Freitag, 5.11.2010

 Auf 3.700 m ist es morgens doch noch recht frisch. Aber kein Vergleich mit dem Vortag. Zum Frühstück gab es Apple-Pancake (Porridge ist endgültig passe) und dazu coole nepalesische Musik, die uns so gut gefiel, dass ich herausfinden musste, was es war. Der geschäftstüchtige Mann an der Theke hatte gleich eine selbstgebrannte CD parat. Es folge eine Besichtigung der Tempelanlagen, deren Kern die 100 Wasserspeier ausmachen. Viele Gläubige Hindus kommen hierher und baden im heiligen Wasser. In einem der Tempel brennt eine ewige Gasflamme. Hunderte Gebetsfahnen zieren die Hügel ringsherum.
Anschliessend wollten wir mit dem Jeep die lange und staubige Piste nach Jomsom abkürzen. Nach längerer Wartezeit stellte sich heraus, dass die Fahrer warteten, bis die Fahrzeuge voll waren (14 Personen). Da dies noch dauern konnte und zudem sehr unbequem geworden wäre, hatten wir uns kurzfristig entschieden, gegen Verdoppelung des Fahrpreises den kompletten Jeep zu mieten. So kamen wir relativ bequem in einer 1,5 stündigen Fahrt über die Buckelpiste hinab nach Jomsom. Auch wenn der Fahrer teilweise während der Fahrt telefonierte und einhändig fuhr, kamen wir doch heil unten an. Unterwegs überholten wir einige bekannte Gruppen, die sich auf dem staubigen Weg im Gegenwind nach unten kämpften.
In Jomsom ging es dann nach einem Lunch im starken Gegenwind weiter zu Fuß nach Marpha, das wir erst im letzten Tageslicht erreichten. In einer schönen Lodge bekamen wir ein Zimmer und gutes Essen (Yak-Steak!). In dem schönen Dorf wurde viel tibetische Handarbeit zum Verkauf angeboten. Leider blieb nicht viel Zeit zur Besichtigung, da schon am kommenden Morgen gegen 7:00 Uhr der Bus nach Tatopani fahren sollte. Immerhin reichte es zum Einkauf des bekannten Apple-Brandy.
Christian war nach der Anstrengung der letzten Tage der erste, der die Flügel streckte und ins Bett musste. Der Apple-Brandy war auch nicht ganz sein Geschmack, so dass Santalal und Dipendra in den Genuss kamen. Lange hielt auch ich es nicht mehr aus, so dass die Mädels sich den Lama-Dance im Dorf alleine ansehen mussten.


Tagesdaten:

Aufstieg:  85m
Abstieg: 160 m


 
                                                                In Muktinath

 
                                            Tempelanlage Muktinath

                                                           
                                                                                                                                Jeepstation
 
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