Mittwoch, 31.08.2011

Heute war ein wenig späterer Start angesagt, der sich durch Ulis Suche nach der Sonnenbrille noch ein wenig verzögerte. Das (und einige andere Faktoren) hätte uns fast am Ende des Tages das Quartier gekostet.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Wanderern, die eine weitere lange Etappe mit Ziel Braunschweiger Hütte vor sich sich haben und deshalb morgens mit der ersten Bahn auf den Venetberg schweben, wanderten wir gemütlich über den mit einigen Pisten "verzierten" Berg hinauf zur Bergstation auf dem Krahberg. Von hier gingen wir über den Panorama-Weg unterhalb der Gipfel entlang der Gafflun-Alm zur Larcher Alm. Auf dem aussichtsreichen Weg (ca. 1 Stunde kürzer als über die Gipfel) erreichten wir die gut bewirtschaftete Larcher Alm, wo man auch nächtigen könnte. Da das Essen leider etwas lang auf sich warten liess, wurde der Abstieg nach Wenns im Pitztal immer länger.
Immerhin mussten wir noch mit dem Bus durch das Pitztal nach Mandarfen (letzter Ort vor Mittelberg), wo wir mit der Bahn zum Riffelsee hinauf wollten. Die 600 Höhenmeter wären nach den Anforderungen der letzten Tage doch des Guten etwas zu viel.
Auf dem schönen alten Almweg kamen wir dann zügig ins Tal, wo wir in der Verkehrsinfo erfuhren, dass wir mit dem nächsten Bus zu spät angekommen wären um die letzte Bahn zu erwischen. Also wurde kurzfristig ein Taxi geordert und 10 Minuten vor Betriebsschluß die Riffelseebahn erreicht. Oben angekommen erwartete uns ein Szenario, das dem Nicht-Skifahrer schon das Blut in Wallung geraten lässt. Fast jeder freie Quadratmeter ist ohne Rücksicht auf die Natur für Pisten und Lifte verbaut. Dass das noch schlimmer kommen könnte, konnten wir uns eigentlich nicht vorstellen. Leider wurden wir hier auch noch eines besseren belehrt.
In der Riffelseehütte hatten wir dann ein gemütliches und ruhiges Zimmer. Der Blick auf die Hochgebirgswelt mit den immer weiter zurückgehenden Gletschern war ein absolutes Highlight. In der Ferne zu sehen waren die Braunschweiger Hütte - unser nächstes Ziel - und das Taschachhaus, das über den Fuldaer Höhenweg in knapp vier Stunden zu erreichen wäre.
Mit dem inzwischen üblichen Kartenspiel liessen wir den Abend ruhig ausklingen.



Gesamtwanderzeit: 7 Stunden 
Aufstieg: 610 m 
Abstieg:  1.300 m 


Aufstieg zur Gipfelstation Venetbahn                                                Auf dem Panoramaweg

 
Abstieg nach Wenns                                                                               Blick ins Taschachtal

                   
                                     Blick zur Braunschweiger Hütte





 
          nächster Tag ---->                               Donnerstag
 

          zurück zur Startseite -->                       Bergtagebuch
 

Um zurück zur letzten Seite zu kommen betätigt bitte den "Zurück"-Button Eures Browsers.