Sonntag, 02.06.2013

 

Quartierwechsel. Alles war gepackt und auf dem Weg in die zentrale Serra Tramuntana nach Bunyola war erstmal der Besuch des sonntäglichen Marktes in Pollenca eingeplant.

Dies startete erstmal mit einer kleinen Irrfahrt durch die kleinen Gassen der Altstadt. Nachdem wir dann endlich einen Parkplatz gefunden hatten, schauten wir uns den Trubel näher an. Touristen und Einheimische fanden sich hier in den Gassen und besonders am Hauptplatz ein. Viele einheimische Leckereien verlockten. Leider hatten wir im zweiten Teil des Urlaubs ein Hotel, so dass wir nichts mehr benötigten.

 

Weiter ging es nun nach Bunyola, das mit Hilfe des Navi gut gefunden wurde. Nur unser Hotel war nicht zu finden. Hier versagte das Navi. Was nun? Ich konnte mich noch so grob an die Lage aus Google-Maps erinnern. So liessen wir erstmal das Auto stehen und gingen zu Fuss auf die Suche. Und tatsächlich fanden wir dann ein kleines Hinweisschild Finca Sa Maniga. Über kleine enge und holperige Wege (Strasse kann man es nicht nennen) ging es entlang der Schmalspurbahnlinie Palma-Soller immer weiter in die Berge hinein. Nach einer Überquerung der Bahn standen wir dann plötzlich auf dem Gelände der Finca.

Ein gemütliches altes Haus, dass von einem älteren Ehepaar liebevoll geführt wird. Hund Oscar liess sich die Begrüssung auch nicht nehmen. Orangen- und Zitronenbäume, Blumen und ein gemütlicher Pool – hier liess es sich aushalten. Frühstück gab es jeden Morgen um 9:00 Uhr. Für alle zur gleichen Zeit. Ungewöhnlich, aber eigentlich kein Problem.

Nach einem faulen Nachmittag im Garten gingen wir dann zum Essen hinein nach Bunyola.

Im Internet hatte ich hier ein sehr empfohlenes Lokal ausgemacht - Es Carrero. Nur leider hatte dieses inzwischen dicht gemacht. So landeten wir in einem Lokal an der Umgehungsstrasse - Can Penasso  in dem wir mit Mühe und Hilfe eines kleinen Wörterbuchs die Speisekarte entzifferten. Kaum zu glauben, dass auf Mallorca ein Kellner nur Spanisch sprach. Noch weniger zu glauben, dass dann nachdem wir uns so durchgequält hatten, ein weiterer Kellner auftauchte, der deutsch sprach. Die dazu noch recht unfreundliche Bedienung wurde erst lockerer, als wir zum Abschluss einen Hierbas bestellten.

         

                                                                                Markt in Pollenca

 

                                                                                                Bunyola

 

                                                                                    Finca Sa Maniga

 
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