Donnerstag, 11.05.2017

Die Waschmaschine wurde mit Hilfe eines guten Geistes dann zumindest geöffnet. Die nasse Hose kam auf die Wäscheleine. Womit keiner gerechnet hatte - der Wind, der schnell trocknen sollte, war begleitet von diversem Sand (Scirocco) so dass das gute Stück eine neue Wäsche nötig hatte (unser Auto übrigens auch).
Da sich auch nach diversen Telefonaten in Sachen Gepäck nichts ergab und nach dem Desaster mit der Hose etwas passieren musste, ging es ins Gewerbegebiet von Milazzo, wo praktischerweise ein Decathlon-Shop die nötigsten Dinge auch noch recht günstig anbietet. Dermassen erfolgreich fuhren wir auch noch nach Milazzo, das wir überhaupt nicht auf dem Besichtigungsplan hatten. Eine Schönheit ist die Stadt sicher nicht. Aber im Bereich der Altstadt ffindet man dann doch noch einige nette Ecken - besonders bei der Zitadellle. Weiter ging es noch zum Capo di Milazzo, wo ein schöner Pfad zur Küste hinunter führt.

Turteltauben                                                                                                "Herz"-liche Grüße aus Milazzo

Am Capo di Milazzo

Freitag, 12.05.2017

Heute war etwas Besonderes vorgesehen - Taormina. Dass hier Tourismus pur ist, war schon irgendwie klar.Wenn man aber die Mengen betrachtet die sich hier schon ausserhalb der Saison durch die zweifellos schönen Gasssen schieben, möchte eigentlich keiner erleben, was in der der Hauptsaison hier los ist. Die Lokale jedenfalls haben ihre Preise entsprechend angepasst. Hier sollte man keine Preise wie in anderen Teilen des Landes erwarten.
Nach einer Runde durch die Stadt ging es hinauf zum Castello, ddas aber leider - ohne nähere Gründe - geschlossen war. Zudem war die massive Polizei- und Militärpräsenz schon irgendwie unheimlich. Mich persönlich machen Bewaffnete eher immer unsicher als dass sie Sicherheit erzeugen. Erst im Nachhinein wue uns klar, dass dies die Vorboten des dort zwei Wochen später anstehenden G7-Gipfels waren.
Über den Kreuzweg ging es wieder zurück in den Ort (Castelmola hatten wir uns augrund der Wärme erspart). Weiter war natürlich ein Besuch im griechischen Theater notwendig. Trotz des fürstlichen Eintritts von 10 € (der aber zu den Preisen des restllichen Ortes passten) lohnt dies auf jeden Fall.
Am Abend wurden wir noch mit einem Fest in Rodi überrascht. Zu Ehren des lokalen Heiligen S. Filippo fand ein Umzug und ein Feuuerwerk statt, was wir von der Dachterassse sehr gut beobachten konnten.
 
In Taormina
 
Über Taormina                                                                                                Blick auf Castelmola
 
Im griechischen Theater von Taormina

Abendliches Feuerwerk

Samstag, 13.05.2017 

Für heute war eine spezielle Besichtigung vorgesehen - die Gärten von Jalari. Nicht weit von Barcellonna liegt diese Anlage in den Bergen. Nach einer etwas abenteuerlichen Anfahrt war diese Anlage absolut lohnenswert. Hier sind über lange Jahre sehr viele Kunstwerke in Stein sowie Handwerksmuseen aufgebaut worden. Tip: Unbedingt anschauen!
Anschliessend ging es in das Bergdorf Castroreale. Ein sauberes Dorf mit vielen netten Gassen. Leider führte uns das Navi in solche enge Gassen,, dass man das Auto am liebsten nicht weiter bewegt hätte. Jedenfalls haben wir nach dieseer Tour nicht mehr allen Empfehlungen des Geräts getraut.

 
In den Gärten von Jalari
 


In Castroreale

Sonntag, 14.05.2017

Für heute war eine weiter entfernte Wanderung geplant. Über kleine Bergstrassen ging es nach Castiglione di Sicilia. Hier startete die Wanderung an der Brücke unterhalb des Bergdorfs.
Nach wenige Metern mein erster Schock - eine kleine schwarze Schlange huscht vor mir über die Steine zum Fluß. Vermutllich hatte sie mehr Angst als ich - aber die erste Herausforderung war überstanden. Entlang vieler toller Ausblicke zum Ätna ging es immer weiter. Kurz vor dem Abzweig zum Fluß hinunter erzeugten einige frei laufende agressive Hunde weiteres Unbehagen.  Aber es ging alles gut. Nach einer Flußquerung barfuss ging es auf der anderen Seite zurück.

Daten 4:21 h, 12,42 km, 164 hm
GPS-Track:  http://www.gpsies.com/map.do?fileId=qsxibcwkwbckyjhr

Zum Abschluß gönnten wir uns noch eine Besichtigung des netten Bergdorfs Castiglione di Sicilia. Allein die Aussicht von dort ist den Besuch wert.

 
Ätna-Blick                                                                                                    Am Alcantara
 


 

 
In Castiglione di Sicilia                                                                                    Abenstimmung in Rodi

Abendlicher Blick zu den Eolischen Inseln

Montag, 15.05.2017

Inzwischen hatten wir uns damit abgefunden, den Koffer in diesem Urlaub nicht mehr zu sehen. Über kleine Bergstrassen fuhren wir nach Montalbano Elicona. Hie bewies sich teilweise auch wieder, dass man dem Navi nicht blind trauen sollte. Der Ort selber mit seinen engen Gassen und der Altstadt mit dem Castello sind absolut sehenswert. Weiter ging es nach Oliveri, wo wir den steilen Fussweg zum Heiligtum von Tindari angingen. Bei der Wärme waren wir hier die einzigen auf dem Weg. Oben war einiges mehr los. Das Heiiligtum ist eher unspektakulär. Dazu schrecken die vielen Andenkenbuden mehr ab.Was mich jedoch noch mehr abschreckte waren zwei recht aggressive Schlangen, die die Entscheidung zum Besuch der antiken Stadt für mich übernahmen. Lediglich die Aussicht hhatte sich gelohnt. Auff dem gleichen Weg ging es wieder zurück.

Daten: 2:00 h, 4 km, 266 km
GPS-Track: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=suvvpkvroohdcgym

 

Montalbano Elicona                                                                                                                                                Aufstieg nach Tindari

Blick auf die Laghetti di Marinello


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