Dienstag, 16.05.2017

Aufgrund der Wetteraussichten entschlossen wir uns kurzfristig statt der geplanten Wanderung im Osten zu einer Besichtigung im Westen nahe Cefalu. Eine gute Idee. Der Ort Castelbuono ist ein Mittelzenrum südlich von Cefalu am Fuße der Berge der Madonie. Ein lebendiger Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und einer sehr schönen Altstadt überragt von dem Castel, in dem sich ein Museum befindet. Auf den Museumsbesuch verzichteten wir allerdings, auf den Cafe an der Plaza jedoch nicht. Interessant, das Gemisch aus Einheimischen nd Touristen zu beobachten. Anschliessend ging es weiter zum Bergdorf Pollina, nicht weit entfernt auf einer Bergkuppe über der Küste. Ganz anders ist es hier ruhig, enge Gassen, wie immer einige verfallene Häuser und on top die Ruine des Castel unter der sich die neu im Form eines griechischen Theaters gebaute Plaza mit Blick auf die Berge befindet. Ein Platz zum Verweilen. Auf dem Rückweg hielten wir noch in Santo Stefano di Camastra an - einem Ort in dem anscheinend fast jeder vom Verkauf Töpferwaren lebt. Aber wer genauer hinschaut erkennt die Unterschiede des Sortiments der einzenen Händler, die alle ihren eigenen Stil pflegen.

 
In Castelbuono
 

 
                                                                                        Pollina
 
In Pollina
  

Mittwoch, 17.05.2017

Das Wetter schien perfekt - also sollte nun die geplante Wanderung über der Meerenge von Messina stattfinden. Schon bei der Anfahrt stellte sich heraus, dass Wetterberichte nur bedingt vertrauenswürdig sind. Nach einiger Suche (leider kannte das Navi den Pass C. S. Rizzo bzw. Dinnamare nicht) fanden wir jedoch den Ausgangspunkt unterhalb von Dinnamare. Begleitet von einigen - auch dickeren - Wolken ging es entlang eines Höhenwegs über der Meerenge. Die Wolken erlaubten nur Tiefblicke, die aber auch schon spektakulär waren.
Nach knapp einer Stunde war der schön angelegte Höhenweg Sentiero Girasi erreicht. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns trotz der dicken Wolken zum Weitergehen.
Diese Entscheidung sollten wir nicht bereuen. Der teilweise auch aussichtsreiche Weg belohnte uns dann auch mit einigen sonnigen Momenten. In der Ferne schweifte der Blick bis zum Capo di Milazzo. Nach Ende der Runde trafen wir dann wieder auf den Anmarschweg. Den abschliessenden Besuch beim Santuario Dinnamare kann man getrost vergessen - die Aussichten hatte man auch schon vorher, das Gebäude erinnert eher an eine Militärbaracke.

Daten: 5:30 h, 13,42 km, 611 hm
GPS-Track:  http://www.gpsies.com/map.do?fileId=fzffqixikfagwncf

 

 

 

                                                                                        Blick zur "Strasse von Messina"

Donnerstag, 18.05.2017 

Heute war herrlichstes, fast schon sommerliches Wetter. Nach der langen Tour vom Vortag war ein Ruhetag vorgesehen. Wie fast jeden Tag hätten wir Obst und Gemüse frisch bis vor die Haustür geliefert bekommen können. Schon von weitem kann man morgens den Lautsprecher des Bauern hören der seine Waren, die er auf dem kleinen dreirädrigen Transporter durch die Gassen von Rodi balanciert, lauthals anpreist. Bei den spottbilligen Preisen wundert man sich, wie er davon überhaupt leben kann.
Nach einer weiteren Runde durch Rodi schauten wir uns  auch die Wohnanlage unserer Vermieter im anderen Teil des Ortes an. Mehrere kleine Häuser wurden aufwändig restauriert und liebevoll zu einer Anlage mit Swimmingpool zusammengefasst.
Abseits vom Verkehr lässt es sich auch hier gut aushalten. Nach einer längeren Siesta auf unserer Terrasse und einem weiteren kleinen Fotorundgang ging ein erholsamer Tag zuende.

 
In Rodi
 

 



Freitag, 19.05.2017

Der letzte Tag. Da wollten wir nochmals etwas in der Näähe unternehmen. Kilometer hatten wir mit unserem Wagen reichlich abgespult und viel erlebt. So fuhren wir - auch schon abenteuerlich - über kleine Strassen  und sogar einen Pfad durch den - ausgetrockneten - Fluß hinüber zum Bergdorf Bafia. Nach einer kleinen Dorfrunde ging es über einen aussichtsreichen Fahrweg hinauf in die nahen Berge. Leider gibt es in dieser Region keine Wanderkarten oder Markierungen. So mussten wir uns mit den Karten auf dem Smartphone inkl. GPS zurechtfinden. Aber für eine nette Runde mit einer Pause an einem schön angelegten Picknickplatz reichte es jedenfalls.
Daten: 3:00 h, 7,38 km, 459 hm
GPS-Track http://www.gpsies.com/map.do?fileId=bpysfnhsrqnrztwo

Der abschliessende Tankstop an einer Self-Service-Station war dann auch noch erlebnisreich. Self-Service lohnt sich schon, da sich die Italiener den Service mit bis zu 40 cent pro Liter zusätzlich bezahlen lassen. Jedoch sind die Self-Service-Stationen gewöhnungsbedürftig. Dank der Hilfe eines netten Italieners klappte aber auch dies.
Den Abend liessen wir nochmals im bereits bekannten Lokal Al Borgo ausklingen, das heute auch sehr gut gefüllt war.

 
In und um Bafia

 
Bafia                                                                                                            Abend auf der Terrasse


Samstag, 20.05.2017

Der Start des Rückfluges begann mit langen Schlangen am Check-in und Security-Check. Aber dies waren ja nicht meine ersten Schlangen auf der Insel und diese waren auch sicher nicht giftig. Man sollte dies nur für eigene Flüge einplanen, dass man etwas Zeit mitbringt. Dass in Düsseldorf dann nach einiger Suche - leider auch nur durch viel Eigeninitiative - der verlorene Koffer aufgefunden wurde - der war die ganz Zeit dort und wurde ärgerlicherweise auch noch aufgebrochen - rundete dies dann ab. Vom gesamten Service rund um das Thema Gepäck waren wir jedoch mehr als enttäuscht. Gerade dasss sich dies auf einem großen deutschen, angeblich gut organiserten Flughafen ereignete, stimmt jedoch nachdenklich.
Ach ja - eines noch - an die Unbekannten, die sich in Steffis Koffer bedient haben: Dass Ihr den Fotoapparat geklaut habt, verstehe ich ja noch. Bei der Tüte mit dem Getränkepulver gehe ich davon aus, dass Ihr etwas anderes erwartet habt. Würde mich mal interessieren, wie das Zeug wirkt, wenn man es schnupft. ;-))

Wer einen interessanten Urlaub in tollen Quartieren in der Region erleben möche - schaut Euch hier mal um: http://sizilien-exclusiv.de/

 
Die Meerenge von Messina                                                                                Stromboli
           

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