Dienstag, 24.10.2006

Der Wettergott meinte es wieder gut mit uns. Von der schon recht warmen Sonne geweckt entschädigte uns ein Wahnsinnspanorama. Frühstück gab es unter freiem Himmel. Erasmos Hund Nino, der uns auf der gesamten Tour begleitete, wartete wie immer geduldig auf (natürlich nicht) für ihn abfallende Almosen.
Langsam ging es aufwärts vorbei an kleinen Seeaugen. Kurz unterhalb des Passes trafen wir überraschenderweise noch Paul und Monika, die sich zwar zur gleichen Zeit wie wir in Peru aufhielten, mit denen ein Treffen doch sehr unwahrscheinlich war. Nach einem kurzen Anstossen auf Pauls gerade vergangenen 50. Geburtstag ging es dann weiter zum Jampapass auf rund 5.050 m. Abwärts durch grüne Hügel ging es dann zum mittaglichen Rastplatz, wo uns ein kurzer Schneeschauer an die Unbillen der vergangenen Nacht erinnerte. Dann jedoch ging es eher trocken weiter zur Almsiedlung Jampa, wo sich Hunderte von Alpakas und Schafen tummelten und es schwierig machten, auf den Wiesen ein von ihren Hinterlassenschaften freies Stück für die Zelte zu finden.
Neugierige Kinder beäugten unser Tun. Abends liessen wir den Tag mit einem leckeren Essen und heisser Zitrone mit Pisco ausklingen.

Auf- und Abstieg 470 Höhenmeter

  
                                           Am Lagerplatz

 
                                                        Wandern im Anblick der Gletscherberge



                                 Am Jampapass

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