Montag, 09.10.2006

Schon wieder früh aufstehen - vor dem Frühstück war noch ein kleiner Stadtbummel angesagt. Es ging zur Kathedrale und auf die Suche nach dem berühmten zwölfeckigen Stein. Nach einem ordentlichen Frühstück in einem kleinen Lokal (Robert reichte es wie immer nicht - ohne ein Stück Kuchen kommt er nicht in Schwung) ging es schon wieder weiter. Der Kleinbus brachte uns über teilweise recht abenteuerliche Wege, die man bei uns wohl nur mit dem Traktor fahren würde, zuerst zu den Inkaterassen von Moray (ein agrikulturelles Kleinod) und weiter zu den Salinas (einer Salzgewinnung oberhalb des Urubambatals). Auch hier blieb die Zeit zur Besichtigung begrenzt, das ausser dem Mittagessen auch noch die pünktliche Ankunft am Bahnhof in Ollantaytambo anstand. Das Mittagessen im Touristenlokal hatte neben einem ordentlichen Buffet, einem Pisco-Sour (DEM Cocktail Perus) natürlich auch wieder eine Indio-Band zu bieten. El Condor Pasa in allen Variationen.......
Am Bahnhof dann Trubel ohne Ende. Um nach Machu Picchu zu kommen, gibt es nur zwei Möglichkeiten - zu Fuss über den Inka-Trail oder mit dem Zug. Da die meisten Besucher doch eher fussfaul oder knapp mit der Zeit sind, bleibt nur der Zug. Das wissen auch die Betreiber, die die Fahrtpreise entsprechend anpassen. Aber immerhin gibt es auf der Fahrt einen Snack und ein Getränk (freundlicher Hinweis an Iberia ;-)) ).
Interessante Ausblicke auf das heilige Tal der Inka verkürzten die Fahrt doch so, dass kaum Langeweile aufkam. Am Endpunkt in Aguas Calientes (zu Deutsch "warme Wasser") gibt es neben einer Therme Unmengen von Touristenlokalen und Herbergen. Schliesslich wollen täglich Hunderte Menschen die Ruinen von Machu Picchu besichtigen.
Unsere Unterkunft verdiente den Namen kaum - ein Hostal, das neben wenigen Zimmern nur noch eine Baustelle zu bieten hatte. Das Abendessen fand in einem der einfachsten Lokale des Ortes statt. Da fragten wir uns doch, was das für eine Planung war. Diese Fragen wurden umso drängender, als wir mitbekamen, dass unser Agent aus Cusco wohl auch noch das alles mit einem ungedeckten Scheck bezahlt hatte. Ein Glück, dass den Ärger erstmal nur unser Guide abbekam.
Aber der Bedarf an weiteren Unterkünften dieser Art war bei uns auf jeden Fall gedeckt.

   

      In den Gassen von Cusco                                                                        Inkaterassen von Moray


 
                                                                        Die Salinen

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