Sonntag, 15.10.2006

Ein herber Rückschlag - in der Nacht ereilte mich ein heftiger Durchfall und so war ich morgens körperlich nicht in der Lage, mit den Anderen die Besteigung des Ubinas anzugehen. Zudem hatte unser Bus die kalte Nacht (immerhin - 10° C) nicht überstanden und sprang nicht an, was den Anmarsch zum Gipfel weiter erschwerte.
Schweren Herzens liess ich die Gruppe zum Gipfel ziehen und verbrachte den Tag in der Hitze des Zeltes und mit einem kurzen Abstecher zum See. Der Weg der Gruppe zog sich durch zähen Sand sehr beschwerlich zum Kraterrand des Vulkans auf ca. 5.300 m. Immerhin erreichten ausser mir alle diesen sehenswerten Aussichtspunkt. Nach der Rückkehr der Gruppe sahen alle doch stark gealtert aus - graue Haare wo man hinsah. Doch das war tatsächlich nur der Staub vom Berg, der sich nach ausgiebiger Wäsche wieder entfernen liess.
Am Abend immerhin ein Silberstreif am Horizont. Ein Auto kam vorbei und unser Bus bekam Starthilfe. So war immerhin die Rückfahrt für morgen gesichert.

 

      Blick in den Krater des Ubinas

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