Dienstag, 06.02.2001

 
Frühling versprach der Wetterbericht für heute. Na ja, es war nebelig und leichter Regen. Aber trotzdem brachen wir frohen Mutes vom Draxlerhof auf in die Wälder, die vom Hausberg Lusen herunterziehen. Der Lusen war dann auch das Tagesziel, wo bei guter Sicht die nahen Alpengipfel wie Dachstein oder Watzmann grüssen. Immerhin war der Regen schon etwas wärmer geworden, was ja noch hoffen liess. An der Martinsklause wurde eine erste Rast gemacht, bei der Michael seine Brotzeitvorräte schon gefährlich schrumpfen liess. Mit der neuen Kraft spurten dann Gerhard und Michael hinauf durch das Teufelsloch zum Lusenparkplatz, dessen Zufahrt im Winter gesperrt ist.
Von hier ging es auf geräumten Wegen hinauf zum Schutzhaus kurz unter dem Gipfel. Und hier geschah auch das Wunder - der Wetterbericht behielt  Recht und die Sonne kämpfte sich durch den Nebel. Innerhalb weniger Minuten wurde es frühlingshaft warm und wir kamen heftig ins Schwitzen. Dann kam der für mich immer wieder traurigste Anblick auf einer Bergtour - eine geschlossene Hütte.
Aber wenige Meter weiter wurden wir vom Lusengipfel mit der versprochenen Aussicht entschädigt, so dass die mitgebrachte Brotzeit durchaus reichte. Auch Michael musste nicht hungern und wurde von dem einen oder anderen mit durchgefüttert.
Durch verschneite Wälder, in denen immer wieder weite Teile durch den Borkenkäfer-Befall vergangener Jahre wie ein Schlachtfeld wirkten,  ging es dann nach ausgiebiger Pause zielstrebig hinab ins Tal, wo uns Astrid schon erwartete.
Beim abendlichen Essen wurden wir dann auch im Draxlerhof wieder bestens  versorgt wobei auch Michael durch verschiedene Zuwendungen der anderen Gruppenmitglieder satt wurde.

 


     

        

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