Mittwoch, 08.02.2001

 
Nach einem herrlichen Sonnenuntergang am Vortag erwartete uns ein richtiger Frühlingstag. Mit dem Bus ging es hinaus ins tschechische  Grenzgebiet, wo wir hinauf zum Dreisessel stiegen. Steil ging es zuerst durch verharschten Schnee bis wir am Gipfel wieder auf die Zivilisation stiessen.
Die letzten Meter zum sagenumwobenen Gipfel ging es über vereiste Stufen hinauf, wo ein toller Blick über den Böhmerwald bis hin zu den Alpen wartete.
Nach der erfolgreichen Eiskletterei folgte das nächste Abenteuer - wir durften alle mal Spuren und für kurze Zeit die Gruppe führen. Entlang der deutsch-tschechischen Grenzmarkierung legten besonders Peter und ich eine  fast perfekte Spur und liessen uns auch von kleinen Ablenkungsmanövern der Gruppe nicht aus dem Takt bringen.

Am Dreiländereck gab es eine gemütliche Brotzeit und die einmalige Möglichkeit, sich beim Pieseln ein Land aussuchen zu können.
Vorbei an den verschneiten Felsblöcken des Steinernen Meeres (nicht zu verwechseln mit dem in Österreich) ging es hinab zum Rosenberger Gut, wo uns zum Abschluss in einem schönen Lokal Schmankerln wie Apfelstrudel oder Weissbier serviert wurden.
Dermassen gestärkt wurden einige schon wieder übermütig und überbrückten die Wartezeit auf den Bus mit einer intensiven Schneeballschlacht.
Am Abend folgte dann nach dem üblich guten Essen ein besonderes Highlight. Astrid erzählte mit einem Diavortrag von ihren Reisen in den Himalaja. Mit wunderbaren Aufnahmen von Uli und interessanten Informationen verging die Zeit wie im Fluge und bei dem einen oder anderen wurde das Fernweh geweckt.

   
Blick über die verschneite Landschaft vom Dreisessel                                        Im Grenzgebiet
 
 

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