Donnerstag, 09.02.2001

 
Heute stand der zweithöchste Gipfel des Bayerischen Waldes auf dem Programm, der Rachel. Vom Gfällparkplatz bei Spiegelau ginges durch teilweise stark ausgeaperte Waldwege hinauf. An einigen Stellen mussten wir sogar die Schneeschuhe ausziehen. Danach ging es jedoch zügig aufwärts zum verschneiten Rachelsee. Zur Belohnung, weil wir so gut vorangekommen waren, wählte Astrid den längeren und beschwerlicheren Aufstiegsweg über die Rachelkapelle. Bei weiterhin frühlingshaftem  Wetter wurde so mancher Schweisstropfen vergossen bevor wir das herrliche Panorama vom 1.453 m hohen  Gipfel bei ausgiebiger  Brotzeit geniessen konnten. Sowohl beim Auf- als auch beim Abstieg begegneten uns einige Fussgänger,deren mühsames Fortkommen im tiefen Schnee wir jedoch nur belächelten.

Beim Abstieg nach Frauenau wurde der Schnee jedoch immer weniger so dass wir gezwungen waren, die Schneeschuhe auszuziehen. Auf teilweise vereisten  Wegen war der Abstieg dann kein Vergnügen mehr. Bei einem Kaffee oder Tee (und natürlich auch Weissbier) im nahen Wirtshaus waren die Anstrengungen  jedoch schnell wieder vergessen.

Nach dem Abendessen hatte ich dann ein deja vu  - der gleiche Gast vom Sonntag kam mit dem gleichen Akkordeon und spielte die gleichen Lieder. Man  kann halt nicht immer gewinnen.

     
Die Rachelkapelle                                                                    Am großen Rachel

 
 

 
 

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