Sonntag, 21.07.2002
 

War es Schicksal oder nur eine spontane dumme Idee, die mich diese herrliche Hüttenwanderung durch den Nationalpark Gran Paradiso im Nordwesten Italiens erneut auswählen liess? Ich weiss es nicht. Nachher ist man ja immer klüger, aber wer konnte auch schon vorher wissen, dass überall ringsum das Wetter recht unbeständig blieb während wir uns ständig von der Sonne verwöhnen lassen konnten.

Nun ja, nach einer langen Nacht im Auto erreichte ich bei strömendem Regen den Pass am Col Gr. St. Bernhard. Mit jedem Kilometer, den ich weiter ins Tal gen Aosta fuhr, wurde es eine Spur trockener. Und tatsächlich - einige Fetzen blauer Himmel liessen meine Hoffnung auf eine schöne Tour weiter steigen. 
Und pünktlich zum angegebenen Treffpunkt kam eine bunte Schar wanderlustiger Leute aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands zusammen. Weiter ging mit dem Bus nach Cogne und Valnontey. Beim Aufstieg schien sogar schon ein wenig die Sonne, was besonders einige steile Passagen schweisstreibend werden liess. Dass tatsächlich noch ein Regenschauer kurz vor dem Rifugio Vittorio Sella niederging, störte eigentlich kaum jemanden so richtig. 

Nach Bezug der Lager und einer ersten Vorstellungsrunde wurde der Abend bei schmackhaftem Essen und gutem Wein beendet. Dass da bei der Bestellung Pasta und Suppe verwechselt wurden, konnte keinen so richtig stören, zumal dies auch der einzige Fehler der Tour bleiben sollte.


               

                                                Am Rifugio Vittorio Sella

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