Mittwoch, 24.07.2002


Von weitem war der Anstieg zum Col de Nivolettaz schon sichtbar. Das Wetter hielt sich weiter makellos. Auch die Prognosen von Hüttenwirt Sandro machten uns noch keine grösseren Sorgen. So ging es im gewohnten ruhigen Marschtempo vorbei an den vielen Seen der Hochfläche. Vorbei an einem kleinen Steilstück wurden die ersten Höhenmeter erklommen. Nach einer kleinen Brotzeit, die von einer einsamen Gams genau beobachtet wurde, nahmen wir dann den letzten Wegteil in Angriff, der uns über verbliebene Restschneefelder zur Passhöhe führte. Oben angekommen entschieden sich einige Unermüdliche noch dazu, den Gipfel der Punta Basei zu erklimmen. Oben angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass sich eine Gruppe Italiener mit vielen Jugendlichen mehr schlecht als recht mit der Schlüsselstelle abmühten. Aus Zeit- und Sicherheitsgründen verzichteten wir dann auf die letzten Meter zum Gipfel und stiegen nach ausgiebiger Würdigung der grandiosen Fernsicht wieder zu den Wartenden ab. Nun ging es steil und mehr oder weniger weglos hinunter in den Talschluss des Val di Rhemes. Die vorher aufgekommenen Quellwolken hatten sich schon wieder in den Süden verzogen, so dass wir in aller Ruhe den wunderschönen Nachmittag in einer Bergwiese dösend verbrachten. Die letzten Meter zum wie immer recht gut gefüllten Rif. Benevolo wurden dann recht schnell geschafft.

 



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