Sonntag, 3.11.2002
 
Überraschenderweise war die Nacht garnicht so kalt. Als ich nachts einmal aus dem Schutz des Schlafsackes fliehen musste, erwartete mich ein unglaublich klarer Sternenhimmel, wie ich ihn nur hier in dieser Region bisher erleben durfte. Auf meinem Wege durch die Zelte muss ich wohl nicht ganz so leise gewesen sein, denn Astrid hatte sogar schon gedacht, einen Yak gehört zu haben. 

Auf einem wunderschönen Höhenweg ging es durch Rhododendronwälder auf und ab. Immer wechselten sich schattige Regionen mit herrlichen Ausblicken ab.
Makalu und Kanchenjunga konnten genauer betrachtet werden. Auf einer verfallenden Yak-Alm gab es Mittag  in der luftigen Höhe von 3.400m.
Weiter ging es danach über einen kurzen Steilaufstieg. Trotz der aufziehenden Wolken brennt die Sonne in der Höhe recht heiss. Auf einer Höhe von rund 3.800m wurde dann an einer Alm das Nachtlager aufgeschlagen. Für viele war es das erste mal, dass sie auf einer solchen Höhe waren geschweige denn schlafen würden.
Aber ausser leichtem Kopfweh gab es kaum Probleme. Die Wolken hielten sich eher in der Tiefe, so dass wir mit dem Schauspiel eines wunderbaren Sonnenunterganges für unsere Mühen belohnt wurden. Danach ging es rasch in die Zelte, da für den kommenden Tag der Aufstieg auf den Pike Peak schon vor dem Sonnenaufgang geplant war.

                                              
Aufstieg:      625m
Abstieg:       160m         

 
Frühstück

 

Am Lagerplatz


 
        Abmarsch

 
                                                        Stimmungen


                                   

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