Freitag, 26.03.2004

Habe fast gut geschlafen, was meiner Konstitution dann doch gut getan hat. Zwar schniefe und belle ich vor mich hin, aber ich fühle mich wesentlich besser und bin guter Dinge. Bei einem tollen Sonnenaufgang geniesse ich den Blick zum Cho Oyu. Allen geht es besser und so gehen wir den weiteren Weg an. Zurück geht es über den Fluss und weiter aufwärts ins Gokyo Tal.
Bei einer tollen Sicht geht es langsam immer weiter hinein ins Herz des Himalaja. Anscheinend sind wir alle besser drauf, denn wir erreichen sehr früh unser Mittagslager in Dole. Pappsatt schleichen wir weiter oberhalb der Baumgrenze auf einem schönen Höhenweg nach Luza, wo wir auf 4.360m unser nächstes Lager haben. Dort treffen wir in einer Lodge einen komischen Kauz aus Schottland, der mit einem Riesenmikrofon durch die Gegend zieht. Wie er uns erzählt, will er ein Buch über seine Eindrücke schreiben. Er wolle in kürze zum dritten mal auf den Everest. Dass er noch nicht einmal das buddhistische Zentrum Bodnath in Kathmandu kennt, lässt aber ein wenig an den notwendigen Recherchen für ein Buch zweifeln.
In der Höhe tauchen ein wenig Kopfschmerzen auf, was aber durchaus normal ist. Ansonsten kann ich auf der Höhe überraschend gut schlafen.

Aufstieg:  855m      Abstieg:   350m

 

 Immer wieder Gegenverkehr                                            Wohlverdiente Rast

       

       

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