Samstag, 27.03.2004


Am Morgen stellen wir fest, dass auf unserer Wiese nicht nur wir sondern auch ein paar ausgewachsene Yaks geschlafen haben. Aber das war eine friedliche Koexistenz. Nach dem Frühstück geht es bei leichter Bewölkung weiter hinauf. Vorbei an Machhermo, wo eine weitere schöne Lodge auf Gäste wartet, zieht sich der Höhenweg hinauf. Heute wird mir die Luft immer knapper und ich bin recht platt. Dazu gesellen sich wieder Kopfschmerzen, was mich wieder mal über Aufgabe nachdenken lässt. Eine weitere Tablette dämmt die Schmerzen ein und kämpfe mich weiter hinauf. Dichtere Wolken schränken die Sicht auf die riesigen Berge ein, jedoch ist der Blick auf die Gokyo-Lakes ein Erlebnis für sich.
Auf 4.765m erreichen wir die Siedlung Gokyo, wo unser Lager direkt am See errichtet wird. Nach dem Mittag stapfen wir dann zur Akklimatisation hinauf auf die Randmoräne des Gletschers von wo wir die Gewalt des stark zurückgegangenen Gletschers erkennen können. Unmengen Geröll und Schutt liegen auf dem toten Eis.
Bei leichtem Schneegrieseln geht es wieder hinunter in die "warmen" Zelte. Am Nachmittag lockern die Wolken wieder etwas auf und lassen auf einen guten Gipfeltag hoffen. Ich fühle mich auch wieder besser, wenn auch jeder Schritt hier oben viel Kraft kostet. Aber ich will auf diesen Gipfel..

Aufstieg:  710m      Abstieg:   310m

         

Abschied vom Lagerplatz in Luza                                                                                Der Gokyo Lake

             

Ein tolles Team ohne das wir nie hierher gekommen wären                                               ein unscheinbarer doch immenser Gletscherstrom


das schlechte Wetter verabschiedet sich vom Cho Oyu

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