Sonntag, 27.10.2002
 

Früh standen wir auf, denn heute sollte das grosse Abenteuer beginnen. Mit einem Bus, einem engen kleinen Gefährt, auf dessen Dach alle unsere Gepäckstücke festgeschnürt wurden, ging es früh um sechs Uhr los. Langsam verliessen wir die verkehrsreichen Strassen Kathmandus und kamen auf eine stark befahrene, aber durchaus anständige Landstrasse. An einem Strassendorf fand eine erste Pause statt, da unsere nepalesischen Begleiter ihre Essenspause machen mussten.
Von hieraus ging es nun über kleine, immer steiler werdende Strassen weiter aufwärts. Teilweise fehlte der Asphalt völlig und an schnelles Fahren war kaum noch zu denken. Bei einer Rast konnte der erste Fernblick zur Himalaja-Kette bewundert werden. Nach rund acht Stunden teilweise doch qualvoller Fahrt wurde dann der Endpunkt der Strasse erreicht - Jiri. Mit neugierigen Blicken wurden wir von der Bevölkerung taxiert. Westliche Touristen waren in dieser Gegend doch eher die Seltenheit.
Zuerst war es noch ein Schotterweg, dann ging es auf Pfaden weiter. Rund zwei Stunden sollten es laut Astrid bis zu unserem Lager noch sein. Doch so langsam zog die Dunkelheit auf und es sollte sich zeigen, dass Zeit- und Höhenangaben bei dieser Tour eher relativ waren. Im Schein der Taschenlampen erreichten wir dann unser Camp auf rund 1.800 m Höhe, wo die Zelte schon auf uns warteten. Schnell wurden die Zelte bezogen und nach einem guten Essen (u.a. Dhal Baath - das nepalesische Nationalgericht Reis mit Linsen) waren wir alle bei der aufziehenden Kälte schnell in den Schlafsäcken verschwunden.

                                              
Aufstieg: 300m
Abstieg:  450m         

 
 Erster Blick auf die weissen Riesen

 
Ankunft in Jiri
 

 

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