Freitag, 05.09.2003


Nach den vielen Aufstiegen der letzten zwei Tage stand heute erstmal ein langer Abstieg an. Die letzten noch nicht losgezogenen Wanderer konnten an der Stettiner Hütte noch die Künste eines Hubschrauberpiloten bewundern, die jedoch auch nicht ohne Sand in den Augen abgingen.
Dann ging es über alte Kriegspfade langsam weit hinunter ins Tal von Pfelders nach Lazins. Von hier wo sich Horden von Tagestouristen von Alm zu Wirtshaus und umgekehrt wälzen ging es dann hinauf ins Faltschnaltal. Ruhig wurde es auch hier nicht, was aber eher an den vielen Tieren lag. Von Kühen über Pferde, Schafe und Ziegen bis hin zu laut über die Eindringlinge protestierenden Murmeltieren war alles vertreten. Rauschende Bäche begleiten den Wanderer auf dem Weg langsam hinauf zum Spronser Joch. Von hier erstreckt sich der Weg hinüber zu den höchsten Gipfeln der Texelgruppe und dem Grenzkamm zu Österreich, wo sich die Gletscher immer weiter zurückziehen. Auf der anderen Seite des Jochs fasziniert die Urlandschaft der Spronser Seen. Über gepflasterte Almwege ging es nun hinab zu diesen Seen, an deren untersten sich der Oberkaser befindet, eine gemütlich umgebaute Alm  Hier trafen wir dann auch unsere Rheinischen Kilometerfresser wieder, die auch das Ziel Bockerhütte für die Nacht auserkoren hatten. Auf der doch recht renovierungsbedürftigen, aber von den jungen Wirtsleuten sehr rührig geführten Hütte verbrachten wir dann noch einen netten Abend, der besonders durch die gute Küche versüsst wurde, bevor es dann am folgenden Tag über den Bockersteig und den Mutkopf  zurück in stärker bevölkerte Regionen ging.

Freitag  Aufstieg 855m  Abstieg 2000m  
Samstag  Aufstieg 320m  Abstieg  490m


Der Lodner und die Hohe Weiße

 
Hubschraubereinsatz                                                    unbeteiligte Beobachter


Über dem Pfelderer Tal


Die Rheinischen Kilometerfresser beim Morgenritual



 

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