Montag, 05.08.2002


Nach dem abendlichen Regen war der Himmel blank geputzt und in der morgendlichen Kühle standen die Gipfel des Lasörlingkammes Spalier.




Morgenstimmung an der Bonn-Matreier Hütte



 

Früh waren wir wieder unterwegs, wollten wir doch an unserem letzten Tag noch so viel wie möglich schaffen. Also ging es durch die herrlichen Wiesenwege, an deren Rand immer wieder ganze Murmeltierkolonien spielerisch herumtollten, weiter gen Osten. An kleineren Stellen ist der Weg durch Drahtseile gesichert, echte Schwierigkeiten gibt es aber keine. Der tolle Ausblick ist es aber, der einen immer wieder stehenbleiben lässt. Nach knapp 2,5 Stunden erreichten wir dann die kleine Eisseehütte, deren Wirt doch recht erstaunt ob der frühen Gäste war. Da wir so gut in der Zeit lagen. entschieden wir uns für den Weiterweg zur neuen Sajathütte, die im vergangenen Jahr nach der Zerstörung durch eine Lawine neu erbaut worden war.
Über den traumhaften Wiesen-Höhenweg ging es wieder hinaus aus dem Timmeltal. Viele Blumenarten (und sogar Edelweiss) zierten diesen Weg.



Am Talbeginn nahm der Verkehr zur Hütte dann auch mehr und mehr zu. Die Sajathütte liegt immer noch an einem wunderbaren Aussichtspunkt, ist aber für meine Begriffe viel zu gross wieder erbaut worden. Die Mengen von Tagestouristen gaben dem Haus eher das Flair eines Berggasthofes denn einer Berghütte. So trollten wir uns dann nach einer kleinen Stärkung auch schnell wieder und zogen ab in Tal, wo noch das Abenteuer der Rückfahrt auf uns wartete. Die Infrastruktur der Postbusse lässt sehr zu wünschen übrig und so waren wir wieder auf den bekannten Autostop angewiesen. Aber als sich nach einer Stunde schon erste Krämpfe in den Daumen einstellen wollten, hielt doch noch ein kleiner Caddy an, auf dessen Ladefläche wir sogar noch bis zu unseren Autos gebracht wurden. Mit einen leckeren Strudel liessen wir eine gelungene Tour am Matreier Tauernhaus dann ausklingen.

 
 
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